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Mona & Motorrad

Begonnen hat meine Beziehung zu Motorrädern am Sozius...

Nachdem die Angst beim Mitfahren verschwunden ist, wird es langsam fad, hinten zu sitzen und "nur" die Gegend und den Tacho zu betrachten.

Großglockner-Erfahrung

Mona Glockner1

Im August 2001, während einer Motorradtour Richtung Großglockner, muß ich meinen Unmut anscheinend so deutlich gezeigt haben, daß Gerit mir anbietet, selbst mit dem Motorrad zu fahren. Er selbst findet am Sozius von Egon Platz. Nach dem ersten Kilometer auf der Honda Fireblade SC44 weiß ich:

DAS WILL ICH AUCH!
Mona Glockner 2

Im September ergibt sich dann eine günstige Gelegenheit, und ich kaufe mir eine Fireblade mit leichtem Verkleidungsschaden....

Herbrennerei in Valencia

Die Weihnachtsfeiertage 2001 verbringen wir auf der Rennstrecke von Valencia. Hier habe ich die Gelegenheit, auf Egons Fireblade in der Mittagspause ein paar Runden zu drehen. Und werde von Unter-10-Jährigen, die auch fahren dürfen, erbarmungslos überholt....

Mona Valencia

Im Frühling 2002 wird die  Fireblade für die Rennstrecke fertig gemacht, und im Juli ist es dann soweit:

Meine ersten Runden am Pannoniaring

Mit viel Herzklopfen geht's raus auf die Rennstrecke.... Von Runde zu Runde geht's besser, und mit qualifizierten Tipps (später bremsen, früher Gas geben) werde ich auch langsam schneller.
Nach ein paar Turns finde ich heraus, daß es auch Drehzahl jenseits von  7000 U/min gibt....
Erstes Ziel erreicht: ein ganzes Wochenende am Ring ohne physikalische Schäden überlebt.

Im August 2002 dann das zweite Ringwochenende am Pannoniaring. Dank Leo (vielen Dank für Deine Geduld!!!) kann ich meinen Fahrstil wieder verbessern.

Im Jahr 2003 waren wir dann:
im April in Rijeka - (klasse Rennstrecke! Fahrerlager ist zwar irgendwie verwahrlost, und: entweder geht die Bora, oder es regnet...)
im Juli und August am Pannoniaring

Ich hab's aber nach wie vor nicht geschafft, mit den Knieschleifern den Asphalt zu berühren...

Juni 2004. Pannoniaring

Der erste Tag vom Honda Speed Weekend startet zwar mit trockenem Wetter, am Nachmittag beginnt es zu regnen.
Gerit und ich "gönnen" unserer Fireblade Regenreifen, und nachdem Gerit mit Stefan seine Runden gefahren ist, bin ich dran.

Ganz einsam am Pannoniaring.
Bei ganz nasser Fahrbahn.
Es ist total geil.


Nachdem mir Gerit gesagt hat, daß die Fireblade mit den Regenreifen ganz gleich zu fahren ist wie im Trockenen (vielleicht hat er da ein bischen geflunkert?), versuche ich zu fahren wie sonst immer, nur ein bischen vorsichtiger mit dem Gas. Nach der ersten Runde, vor der ersten Kurve nach Start-Ziel beim Anbremsen dann ein kurzer Adrenalinschub: Bremshebel gezogen, aber die CBR wird nicht wirklich langsamer.... Dann, endlich, (nach einer kleinen Ewigkeit, hab' ich das Gefühl), greift die Vorderbremse wieder, und ich drehe weitere Runden.
Die Streckenposten langweilen sich (zumindest sieht es so aus).

Am zweiten Tag vom Speed Weekend kommt dann irgendwann der erste Kontakt meines rechten Knieschleifers mit dem Asphalt. Zumindest sind ein paar (sehr feine) Kratzer zu erkennen, wenn man genau hinsieht....
Mona Pannonia 2004Mona Pannonia 2004
Eine Woche später, beim Surfen im Internet, finden wir auf seltsame Weise eine CBR 1000 RR im eBay.
Wir steigern mit, in der Annahme (als eBay-Neulinge), daß wir im letzten Moment sowieso überboten werden.
Die Annahme bewahrheitet sich nicht, und wir bekommen Zuwachs in der Garage.
Firelblade CBR1000RR

Meine ersten Kilometer auf der Straße

Wieder mal mit Herzklopfen, fahre ich meine ersten Kilometer ganz alleine auf der Straße. Woran ich mich gewöhnen muß, sind die Rückspiegel und das Blinken.

Back to Großglockner 2004

Da Gerit gips-halber ausfällt, fahre ich Ende Juli 2004 ganz alleine Richtung Großglockner, zum 2. steirisch-bayrischen Gipfeltreffen.
Die Teilnehmerzahl ist sehr dezimiert im Vergleich zu 2001 (wir sind nur zu viert), aber es ist toll, gleich in der Früh in Richtung Franz-Josefs-Höhe zu fahren, ohne hinter einem Auto oder sonstigen Fahrzeugen hinterherfahren zu müssen. Nach einem Abstecher auf die Edelweißspitze geht's dann Richtung Nockalm.


Hier beginnt es zu nieseln.
Und in Murau, wo wir den letzten gemeinsamen Stopp machen (die bayrische Delegation macht sich in Richtung Sölkpass auf in die Heimat), beginnt es heftig zu regnen.
Zum Glück schaffe ich es rechtzeitig, meine Regenkombi überzuziehen.
Und so geht es auf dem schnellsten Weg nach Hause. Ich freu' mich über jeden Tunnel (es ist angenehm warm und trocken da!).



Ende August 2004 geht es nochmal in Richtung Pannonia.

Am ersten Tag vom Speed Weekend schaffe ich es endlich, mit dem Knieschleifer runterzukommen (DANKE, Leo für die nützlichen Tipps!).
Ab sofort versuche ich, die Knietechnik zu perfektionieren. Ich bin so ehrgeizig, daß ich eine Pylone im Kurvenscheitelpunkt mit dem Knie umschubse....

Am zweiten Tag, Sonntag vormittag, werde ich in einer Rechtskurve außen überholt. Und plötzlich rutsche ich schon am Bauch bzw. den Oberschenkeln am Asphalt. Es wird heiss, und ich versuche mich zu drehen. Irgendwie lande ich im Kiesbett, ohne mich oft überschlagen oder gedreht zu haben. Das Motorrad auch. Nachdem es am Asphalt auf der rechten Seite gerutscht ist, fällt es nochmal auf die linke Seite.
Mein rechter Fuss tut weh, weil er zu Beginn des Sturzes unter dem Motorrad war. Der Krankenwagen bringt mich zurück ins Fahrerlager. Das Motorrad darf mit dem "Schandkarren" fahren.
Zum Glück ist mir, abgesehen von einer Brandblase am Oberschenkel und einem "blauen" Unterschenkel nichts passiert. Die Lederkombi ist aber schrottreif.
Für die Genesung der Fireblade gibt es eBay und den lokalen Honda-Händler.

Juni 2005. Pannoniaring.

Es ist Mitte Juni, und meine ersten Rennstreckenrunden nach meinem Sturz stehen bevor. Die ersten Runden nach der Streckenbesichtigung bin ich sehr, sehr vorsichtig. Und: nach ein paar Runden funktioniert es tatsächlich wieder mit dem Knieschleifer!
Gleich nach meinem ersten Turn ist Gerit an der Reihe. In der letzten Runde fliegt er in der Kurve 1 raus ins Kiesbett. Zum Glück endet der Sturz nur mit Blutergüssen und einem kurzzeitigen Gedächtnisverlust. Das Motorrad kriegt schon mehr ab.... es überschlägt sich mehrmals, und kommt etwas mitgenommen im Fahrerlager an....

Die CBR 900 RR ist zwar auch mit am Anhänger, auf Grund eines Problems mit der Gabel kann ich damit auch nicht fahren....
Andi bietet mir dann an, mit seiner 600RR zu fahren.
Nach den ersten Runden steht fest: dieses Motorrad ist mein neuer Favorit!

Fotos in der Galerie:
Honda Speed Weekend Juni 2005
Honda Speed Weekend Juni 2005 - Fahrfotos
Pannoniaring 18./19. Juni 2005: Mona

August 2005: CBR 900RR returns to Pannoniaring

Da die 1000er zum 2. Pannonia-Speed Weekend leider noch nicht fertig repariert ist, kommt die "alte" Fireblade wieder zum Zug. Gerit setzt diesmal aus, also darf ich ganz alleine die neuen Reifen einfahren (hab' ich noch nie gemacht!), die Reifenwärmer montieren, vor dem Fahren wieder runternehmen, das Mopped volltanken, und fahren natürlich auch...
Irgendwie hab' ich zur 900er mehr Vertrauen als zur 1000er, und es macht mir wirklich Spaß, diese 2 Tage am Ring zu fahren. Meine Rundenzeiten hab' ich zwar nicht unbedingt verbessert, aber das Fahren selbst ist irgendwie nicht mehr so "krampfhaft". Mittlerweile ist es recht einfach geworden, auf den Knieschleifern um die Kurve zu fahren, und ich muß das Knie jetzt auch nicht mehr sooo unbedingt auf den Asphalt bringen (weil ich eh weiß, daß es funktioniert).
Wir werden sehen, wie's weitergeht im nächsten Jahr.

11. September 2005

Nach vielen kleinen Verzögerungen ist die 1000er ENDLICH fertig!!!!!
Ich persönlich habe die Tankverkleidung montiert, den Kabelbaum in die Frontverkleidung eingefädelt (den Scheinwerfer mußte ich 3 mal wieder ausbauen, weil irgend ein Kabel nicht ganz perfekt verlegt war), und die Frontverkleidung montiert. Beim Rest habe ich Gerit assistiert.
Nachdem Gerit eine kleine Proberunde gefahren ist, darf ich auch noch eine Runde drehen.

15. Juni 2006

Nach ein paar Halbtages-Touren auf der Strasse ist mein erster Ringfahr-Termin heuer der 15. Juni - ich mache mir selbst ein tolles Geburtstagsgeschenk....
Bei strahlendem Sonnenschein geht's sehr früh Richtung Ungarn. Andi, Kurtl und Stefan sind auch da. Ich fahre erstmals bei Champion Racing. Beim ersten Turn werde ich gnadenlos innen und aussen überholt. Ganz zum Schluss des Turns schaffe ich es aber doch, zumindest ein Motorrad zu überholen. Später am Nachmittag funktioniert das Ganze immer besser. Meine neuen Knieschleifer sind schon wieder fertig....

  Pannoniaring 15. Juni 2006: Mona

17. / 18. Juni 2006

 Nachdem Gerit bereits am 16. Juni mit seiner KTM am Anhänger Richtung Kroatien gefahren ist, und das Wetter soooo schön ist, wage ich einen Ausflug nach Kroatien. Samstag früh starte ich los und fahre in Richtung Süden: Fürstenfeld - Fehring - Bad Radkersburg - Gornja Radgona - Ormoz - Ptuj - Slovenska Bistrica - Celje - Krsko - Novo Mesto - Metlika - Ribnik - Netretic - Vukova Gorica - die Strasse Richtung Rijeka bis Brod Moravice, wo der 3. und 4. Lauf des Rimato Cups stattfindet, und ich am späten Nachmittag eintreffe. Gerit hat seine 3 Läufe für den Samstag bereits absolviert. Am Sonntag vormittag mache ich mich wieder auf den Heimweg. Zuerst die Strasse weiter nach Rijeka (man kommt hier auch an der Rennstrecke vorbei), weiter nach Rupa und Postojna. Auf dieser Strecke ist wirklich viel Verkehr, und ich bin froh, als ich auf die Autobahn komme. Bei Celje fahre ich wieder von der Autobahn ab und Richtung Krsko, weil ich hoffe, meine am Samstag verlorene Digitalkamera wiederzufinden, aber leider habe ich kein Glück. Also fahre ich wieder zurück auf die Autobahn, bis nach Maribor, und dann über Lenart wieder zurück nach Gornja Radgona. In Summe war mein Ausflug 940 km lang, und es hat wirklich Spass gemacht. Leider gibt's keine Fotos, da ich ja meine Kamera verloren hab'.....

August 2006: Speed Weekend am Pannoniaring
 
Mein erstes Speed Weekend in diesem Jahr bestreite ich mit meiner neuen Errungenschaft - einer CBR 900 RR, Baujahr 2000.
Nach anfänglichen technischen Problemen (ein kaputtes Radlager hinten bringt mich fast ins Kiesbett) geht's dann doch einigermassen.

September 2006: Speed Weekend am Hungaro-Ring

Nachdem ich die für mich neue Rennstrecke am Samstag vormittag kennenlerne, probiere ich am Nachmittag schon die Sturzräume aus....
Was lerne ich daraus? Wenn man in Schräglage vorne bremst, rutscht das Motorrad unweigerlich weg!
Zum Glück ist es wirklich nur ein "Rutscher" mit einem eingeklemmten Kupplungshebel und ein paar Kratzern in der Verkleidung und an der Lederkombi.
Am Sonntag fahre ich dann schon mit meinem neuen Helm - endlich mit verspiegeltem Visier...
Fotos dazu in der Galerie:
Honda Speed Weekend Hungaro 9./10. 9. 2006



last updated: 29-jun-2007, mona